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Trends für Sie - Herbst/Winter 2021

MODETRENDS

FARBEN - RUHIG BLEIBEN

Hell und Neutral? Immer noch Dreh- und Angelpunkt wenn es um die Farbtendenzen für H/W 21 geht. Ob Off-White und helle Weiß-Töne, ob Silbergrau oder vereinzelt auch Greige-Nuancen. Sie zeichnen vor allem den Strick- und Sweat-Bereich und werden dabei für das Einzelteil genauso eingesetzt wie für Monochrom-Outfits. Aus einem Farb-Guss kommt auch moderne Formalwear daher, also auch Konfektion neu gestylt bzw. gedacht. Hier geben Kamel und Grau den Ton an.

Stichwort Kamel. Kamel, Cognac, Braun - diesen Dreiklang kennen wir schon aus den vergangenen Saisons. Jetzt wird er stärker über wollige Looks eingesetzt. Das kann seine Kombination aus Strickoberteil und Tuchhose oder gleich das Strickensemble, bestehend aus Pulli und Rock, langer Strickjacke und Hose, Kleid und Cardigan (...).

Schwarz gewinnt noch einmal, und zwar im Total-Look. Propagiert sowohl für eine angezogene Stilistik als auch für Kombis in Leder oder Spitze. Kontrastreicher übersetzt wird das Farbthema über den Mix aus Schwarz/Weiß sowie über Schwarz/Weiß plus Rot. Durch die Dominanz von Schwarz und Camel sowie trendy auch wieder Braun, rückt Blau als Impulsgeber in den Hintergrund. Mit Ausnahme von Denim. Nach wie vor spielen Jeans eine zentrale Rolle. Blau auch mal so: nicht cool und casual, sondern edel und

 

Zurück zur Natur: Grüntöne bleiben Zeitgeist. Das sind Schilf, Oliv und Khaki genauso wie Grünnuancen (Jade, Teal, Flasche). Im Gegenzug spielt Helligkeit eine Rolle. Wintermint, Lachs, Nude, Rosetöne - im jungen Segment auch Flieder. Diese Stimmung ist weiter im Trendbild sichtbar. Sportiv interpretiert über Strick, Cord, Sportsamt und Sweat. Sweat-Looks kommen parallel dazu aber auch lebendiger daher, in Bright-Colors. Active Spirit, ausgelöst durch die Farbgebung, versprüht ebenso sportliche Outdoorwear.

Contemporary spielt Lilac mit ein, kommerziell als Druckakzent eingesetzt. In der zweiten Runde gehen gebrannte Rottöne. Warmes Orange, Ziegel, Brick und Bordeaux für winterliche Outfits, ergänzend Curry. Letzteres verliert allerdings deutlich eine Relevanz im Gesamtkontex.

 

ZEITLUPE

Cool bleiben, Ruhe bewahren, sich bewusst auch mal zurückziehen. Der Alltag hat sich (zumindest gefühlt) verlangsamt. Mehr denn je verbringen wir aktuell Zeit zu Hause. Auch aufgrund der anhaltend hohen Zahl an Menschen, sterben im Homeoffice arbeiten. Daraus entstehen ganz neue Mode-Bedürfnisse. Konfektion oder anders aufbewahrt: alles, was zu genagelt, zu angezogen ist und „Büro“ ruft, verliert momentan eine Relevanz Wenn, dann kommt er einzelteilig gedacht daher. Mit kleinem, wendigem Blazer. Meist auf Jersey-Basis, sodass er nicht einengt. Parallel dazu werden Overshirt, Kasten- oder Spencerjacke als legere Blazer-Nachfolger hoch gehandelt nur bei Konfektion, sondern insgesamt muss es in diesem Trendthema unkompliziert, bequem und lässig daherkommen. Pulli. Jacke, Hose, Rock und Kleid: Strick von Kopf bis Fuß bleibt zentral. In Rippe, glatt oder mit (groben) Strukturen. Strick, das ist ein Thema, das über das Einzelteil gedacht schon jetzt extrem stark in Trend-Facetten auf den Flächen propagiert wird. Allover gestylt, mit Pullunder, ärmellosem Blazer oder Cape als neues Obendrüber - so geht's im Herbst 2021 weiter.

Parallel zu Strick steht Jersey hoch motiviert in den Startlöchern. Inhaltlich das gleiche Prinzip: von Kopf bis Fuß, bei den Jungen schon in diesem Herbst als Zweiteiler-Set (Twinset) vermarktet. Meist uni, ab und an in soften, verfremdeten Batik-Optiken. Mit neuen Details an Ärmeln und Saumabschlüssen. Für die Young Fashion mit bauchfreiem Oberteil, oder mit Volumen. Unisex, mit nachhaltigen und sozialpolitischen Botschaften bedruckt und - neben Off-Farben - in Bright Pastels im Pangaia-Stil. Ab und an darf es auch funkeln: der Pailettenrock zum Hoodie? Geht wieder. Wichtig insgesamt zu durchdenken: das Obendrüber für Jersey und strick. Teddymäntel bleiben, Fell-Fakes im Allgemeinen. Der volumige Trenchcoat zum Übergang, punktuell auch wieder der Blouson, lässige sportliche Wollteile sowieso.

Neben dieser, nennen wir es „Lounge- bzw. Activewear", zeichnet der große Wunsch nach Wohlfühl-Feeling auch die zweite Interpretation des Themas Slow Motion. Materialien wie Wolle, Tuche oder auch Wollblender: This Optiken Werden für die Hosensortimente wieder wichtig werden Doubleface-Mantel? Auch das war lange weg vom Trendradar. Upper casual ist auch zurück. Langlebig, zeitlos, ohne Verfallsdatum. Eine Stilistik, die Ruhe ausstrahlt. Eigentlich das, was wir derzeit brauchen.

 

DYNAMISCHE ZEITEN

Leder bleibt Dreh- und Angelpunkt. Nicht nur in neuen Farben und Silhouetten sowie für neue Produktgruppen. Sondern jetzt auch ganz klar outdoorig gedacht. Außerdem WIRD das Thema im Herbst über die Oberflächen weitergedreht. Das können sein: Laser-Cuts, Prägungen oder Paddings å la Bottega Veneta. Lackleder bringt Neuigkeit auf die Young Fashion-Flächen. Im Zusammenspiel braucht es feminine Impulse. SIE entstehen durch den Mix mit Spitze und Samt — zwei Themen, die im Herbst ein Trend-Revival feiern. Schwarz sowie tiefe, in sich gesetzte Edelsteinfarben, bestimmen die Fashion Pieces.

Als krasser Partner hat sich in den vergangenen Saisons Strick erwiesen. In Grobstrick erneut zu Leder getragen, aber auch zu Spitze und Samt unverzichtbar. Dazu kommen neue Spielarten. Neben kleinen, körpernahen Styles (Pulli, Cardigan, Strickjacke) ist es in erster Linie der Pullunder, der die Looks prägt.

Ob über Hemdbluse oder Rolli getragen, macht er den Look rund um die Hose (Tuch, Denim, Leder) total neu.

Beruhigte Drucke - mal zweifarbig und klar, mal aquarellig und verwischt - sorgen für Unterhaltung im Bild. Das Spiel mit der starken bzw. betonten Schulter sowie akzentuierten Ärmeln geht in die zweite Runde.

Nicht nur auf den internationalen Laufstegen, auch in den Trend-Abteilungen hierzulande hat die Flared jetzt ein Wörtchen mitzureden, wenn es um die Limitverteilung bei den Hosen-Styles geht. Nicht überlang, sondern leicht verkürzt. Tendenziell mehr in Jersey denn in Denim. Nicht zum Heel, sondern zum Sneaker oder Chelseaboot. A propos Boot: Ohne den Chelsea-Boot geht nichts mehr. Mindestens markant und mit richtig derber Sohle. In der modischen Spitze zwingend mit Plateauboden.

 

GRÜNE SEELE

Draußen sein - vor allem das Outerwear-Segment rückt in Zusammenhang in den Fokus des Geschehens. Nach vielen Saisons gilt Stepp unter Trendaspekt wieder als (mindestens) gleichgestellt zum Topseller Wollmantel. Mit neuen Mix-Ideen, im Barbour-Stil (gewachst oder gesteppt), als Long-Weste oder gleich unter Funktionsaspekt.

Der Look en gros ist von einer fließenden Kernigkeit geprägt. Veloursleder, Baby-Cord, Sportsamt und immer wieder Denim, Denim, Denim. Double Denim, auch der Komplettlook aus Jeans, bleibt relevant. In Weiß- und Creme-Tönen. In Grau- und Schwarz-Denim. Oder direkt im Patch der Waschungen untereinander bzw. im Patch mit Leder. Hochmodisch mit ausgestelltem Bein. Die Schlaghose als neuer It-Teil? Hat unserer Einschätzung nach nur Dann eine Chance, WENN SIE aus dem 70er Jahre-Kontext herausgelöst WIRD.

Fransen-Details (va an Accessoires), Ethno- und Paisley-Drucke sowie klar, leise Karomuster (bis hin zum Schattenkaro) lassen besonders Kleider, Blusen und Röcke traditionell, aber dennoch leicht anmuten. Last but not least: Auch in diesem Trendthema steht Strick im Fokus. Handwerklich-rustikal, im Farbverlauf oder in Moulinée-0ptik. Funktioniert zur Paperbag-Cargo, passt zur TurnUp-Jeans, harmoniert mit lässigen Sportsamt-Styles in entspannter, hoch geschnittener Boyfriend-Silhouette. Und, natürlich: Strick bleibt Kombipartner zu der Größe an Kleider-Stilen.

Am Ende des Tages muss eben alles, sagen wir „funktional", sein. Wir sind aktiver geworden, und sterben neue Lust aufs „Draußensein" Werden wir uns nicht nehmen lassen. Komme war wolle.

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